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Hinweis (13. Januar 2002): Anfang Januar 2002 deuteten die "Sonntagsfragen" der verschiedenen Meinungsforschungsinstitute erstmals an, daß die CDU / CSU Chancen hätte, die Bundestagswahlen am 22. September 2002 zu gewinnen. Etwa zeitgleich begann der damalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) erstmals, Interesse an einer Kanzlerkandidatur zu bekunden, nachdem er sich zuvor eher zurückhaltend zu diesem Thema geäußert hatte. Am 7. Januar 2002 schließlich bekundete Edmund Stoiber erstmals öffentlich, Kanzlerkandidat der CDU / CSU werden zu wollen. Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel, welche bis dahin alleinige Anwärterin auf die Kanzlerkandidatur gewesen war, verzichtete am 11. Januar 2002 auf die Kanzlerkandidatur, nachdem deutlich geworden war, daß auch der großere Teil der CDU Stoiber den Vorzug geben würde.
Es gab verschiedene Gründe, welche die CDU mehrheitlich bewogen, Edmund Stoiber (CSU) den Vorzug zu geben. Einer war das gegenüber Angela Merkel unstreitig bessere Abschneiden in den Umfragen (speziell bei der Kanzlerfrage). Ein anderer, nicht minder wichtiger Grund war die Ankündigung der Partei Rechtsstaatlicher Offensive (PRO) des Hamburger Richters Ronald Barnabas Schill, bei einer Kanzlerkandidatur Edmund Stoibers nicht bei der Bundestagswahl 2002 antreten zu wollen.
Damit schien die Bundestagswahl 2002 auch zum Duell Bundeskanzler Gerhard Schröder gegen den Herausforderer Edmud Stoiber zu werden.
Von allen Kanzlerkandidaten der CDU / CSU waren bisher nur zwei (Franz Joseph Strauß 1980 und Edmund Stoiber 2002) von der CSU gestellt worden. V.i.S.d.P.: Alexander Eggert.
Zum Vergleich:
Links zur Sonntagsfrage.
(Wie würden Sie wählen, wenn nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre?)
© Dr. Andreas Hahn.
Programmierung Alexander Eggert.
Aktualisiert im Februar 2003.
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